immer dienstags: kultur und kaltgetränke im don quijote

plakatImmer dienstags nach unserem Treffen gibt es künftig ein kleines Feierabendprogramm im Don Quijote, Nieberdingstr. 8. Los gehts um 20.47 Uhr, damit genug Zeit für die vorher stattfindenden Treffen ist. Vorschläge zum Programm nehmen wir gerne entgegen!

Am 28. Mai Spieleabend mit „Provopoli“ – ein Anarcho-Sponti-Brettspiel aus den 70ern. Wir wissen nicht wies geht, aber probierens einfach. Aber natürlich haben wir auch andere Spiele zur Hand.

Am 4. Juni zeigt die FAU den Film “Umsonst ist dat nie“ – Ein Film mit und über Hans Schmitz und den proletarischen Widerstand gegen die Nationalsozialisten in Wuppertal in den 1920/30er Jahren.

Am 11. Juni 2013 krach überm krachtz – Kneipenabend mit Liedersingen im Don Quijote. Texte sind da, Instrumente willkommen, Talent nicht nötig.

Am 18. Juni 2013 (etwa ab 19.30) Grillen am Donqui (bei gutem Wetter) mit einer kleinen Lesung zum Thema Sabotage (bei Bedarf) um 20.47 Hhr. Was zu essen könnt Ihr gerne mitbringen, ein Grundstock ist aber auch da.

Posted in Allgemein | 1 Comment

schwarz-rote Neuerscheinung: “Kleine Geschichte der Genossenschaften”

…können wir herzlich empfehlen! Mit extra vielen Katzen, Texten von Frau Metje und Bildern von Herrn Findus. Gibts im Interkulturellen Zentrum Don Quijote und bei Fairdruckt.

Posted in Allgemein | Leave a comment

“Arbeitskämpfe unter prekären Bedingungen” – Audio online

Am 28. Februar war André, Mitglied des Sekretariats der FAU Berlin, bei uns zu Gast und berichtete von den Erfahrungen aus den jüngsten Arbeitskämpfen der FAU Berlin, zum Beispiel beim Biohof “Teltower Rübchen” und dem “Messeshop”. Auch führte er uns in die Arbeitsweise und Struktur der FAU Berlin ein. Aus eineinhalb Stunden Vortrag und Diskussion haben wir einen  etwa halbstündigen Beitrag zum Nachhören zusammengeschnitten.

Posted in Allgemein | Leave a comment

Erfahrungsberichte gesucht! – Buchprojekt von FAU Münsterland in Kooperation mit Edition Assemblage

Hast du Scheiße erlebt, bei der Arbeit, bei der Jobsuche und beim Arbeitsamt? Hast du dich geärgert, gewehrt, gerächt? Warum (nicht)? Wie? Allein oder mit anderen zusammen? Was hast du damit erreicht?

Wir (die FAU Münsterland) planen ein Buch mit solchen Berichten, das in der edition assemblage erscheinen soll.

Konzept des Buches:

Wir wollen zeigen, was (Lohn-)Arbeit mit Menschen macht, wie sie uns nervt, einschränkt und kaputt macht. Vor allem aber wollen wir zeigen, dass Widerstand möglich ist. Von den kleinen, ganz persönlichen Rache- und Sabotageakten über das, was mensch tun kann um keinen Job zu bekommen bis hin zu kollektiven selbstorganisierten Aktionen.

Wir suchen die alltäglichen Geschichten, die nicht in der Zeitung oder irgendwelchen Pressemitteilungen stehen, sondern einfach nur Realität sind. Es ist uns wichtig, dass es wirklich passiert ist und dass die Geschichten von denen erzählt werden, die sie erlebt haben. Im Mittelpunkt sollen diese kurzen Erfahrungsberichte (von etwa einer halben bis zu mehreren Seiten) stehen, die nach Themen in Kapitel geordnet werden. Dazu werden wir einen kleinen Theorieteil am Anfang des Buches und kurze Einführungstexte zu den einzelnen Kapiteln schreiben.

Mögliche Themen:

* Gängeleien vom Amt
* Zumutungen bei der Jobsuche (unbezahltes Probearbeiten, unzulässige Fragen, etc.)
* Diskriminierung am Arbeitsplatz und bei der Jobsuche
* Schlechte, verzögerte und ausbleibende Bezahlung
* Die ganz alltägliche Ausbeutung…
*** Und – ganz wichtig – zu allen oben genannten Themen: Der Widerstand dagegen!

Was machen wir genau mit deinem Text?

Zunächst einmal sammeln wir alle eingeschickten Texte. Je nachdem, wie viele wir bekommen, werden wir eine Auswahl treffen müssen, so dass z.B. von mehreren sehr ähnlichen Berichten nur einer oder zwei ins Buch kommen. Es kann auch sein, dass wir im Nachhinein noch thematische Einschränkungen vornehmen müssen, um den Rahmen des Buches nicht zu sprengen.

Wenn wir uns dann für eine Auswahl entschieden haben, werden die Texte lektoriert, also Rechtschreib- und Grammatikfehler korrigiert und nachgefragt, wenn es unverständliche Stellen gibt. Keine Angst, dein Text wird nicht ohne Rücksprache mit dir verändert!

Natürlich kannst du selbst entscheiden, ob dein echter Name, gar keiner oder ein von dir ausgedachtes Pseudonym unter dem Text stehen soll.

Zum Schluss bringen wir die Geschichten dann in die „richtige“ Reihenfolge – also die, von der wir glauben, dass sie jede Geschichte gut zur Geltung bringt und dass sie dafür sorgt, dass das gesamte Buch nicht zu sehr runterzieht, sondern Mut zur Gegenwehr macht. Tja, und dann wird’s gedruckt ;-)

Bitte schickt eure Geschichten, Fragen und Anregungen an: faums20[ätt]fau[punkt]org

Wir würden uns übrigens freuen, wenn wir die ersten Texte schon bei unserer Veranstaltung am 16.5.2013 vorstellen könnten:

Arbeit, Wahnsinn, Widerstand
in der Reihe „Anarchismus und Selbstorganisation“
um 20 Uhr im Don Quijote
Nieberdingstraße 8, 48155 Münster

Posted in Allgemein, Hausmitteilungen, Medien | Leave a comment

Donnerstag, 28.2. “Arbeitskämpfe unter prekären Bedingungen”

Babylon, Bally Wulff, Mumbay Corner – diese Namen werden vielen gewerkschaftlich interessierten sicherlich im Gedächtnis geblieben sein. Arbeitskämpfe der FAU Berlin zerrten sie in die Öffentlichkeit. Ein Dabeigewesener berichtet über Erfahrungen aus diesen nicht ganz gewöhnlichen Arbeitskämpfen. Zusammen mit der FAU Münsterland wird zur Diskussion gestellt, wie heute eine kämpferische Gewerkschaftsarbeit ohne professionelle Apparate und Hierarchien unter solchen Bedingungen aussehen kann, die der alltäglichen Ausbeutung etwas entgegensetzt.

Eine Kooperationsveranstaltung von Gruppe BASTA und FAU in der Reihe Anarchismus und Selbstorganisation. Eintritt frei – Spenden aber erwünscht, um die “Un-” oder Fahrtkosten zu decken. 19:30 Don Quijote, Nieberdingstr. 8.

Posted in Allgemein | Leave a comment

Dienstag nach dem FAU-Treffen zukünftig Kneipenabend

srk.jpg(Die Katze dazu haben wir freundlicherweise der ASJ Herne-Recklinghausen geklaut)

Posted in Allgemein | Leave a comment

Warum machen wir das eigentlich?

Gelegentlich fragen uns Leute, warum wir darauf bestehen, nicht etwa eine politische Gruppe zu sein, sondern eine Gewerkschaft. Schließlich verhalten wir uns so ganz anders als der DGB: Wir stellen keine Listen für Betriebsräte auf und führen keine Tarifverhandlungen. Statt dessen halten wir ganz gegen den gesellschaftlichen Mainstream eine Arbeiter*innenklasse und Prinzipien wie die Hierarchiefreiheit hoch.

Unsere Ziele sind dabei eigentlich keine anderen als die, die auch der DGB oder die Grünen für sich in Anspruch nimmt: Wir wehren uns gegen Unterdrückung und Ausbeutung und fordern, dass auch nachfolgende Generationen noch in Würde leben können. Wir prangern an, dass fast die gesamte Produktion und Verteilung von Gütern dem Prinzip unterworften ist, Kapital vermehren zu sollen, das irgendwer investiert hat. Dieses völlig sachfremde Prinzip wird mit riesigem Aufwand verteidigt, doch das Versprechen, dass es irgendwann mal allen besser gehen wird, kann es nicht erfüllen. Wir sind überzeugt: Das Problem liegt in diesem Prinzip selbst! Daher wollen wir es abschaffen – zugleich müssen wir aber uns schon ganz konkret dagegen wehren, dass uns zur Aufrechterhaltung dieses Prinzips immer mehr zugemutet wird.

Dazu haben wir auch die Macht – allerdings nur, wenn wir uns nicht spalten lassen! Ohne die Arbeit, zu der wir fast alle mehr oder minder gezwungen sind, läuft die ganze Ausbeutung nicht. Unsere Macht besteht also darin, nicht mehr zu arbeiten – oder jedenfalls nicht so. Also müssen wir uns ganz machtbewusst zusammenschließen – in einer Gewerkschaft, in der es keine Anführer*innen und Stellvertreter*innen gibt, sondern in der alle unabhängig von Nation, Religion, Geschlecht oder Ausbildung als Arbeiter*innen an einem Strang ziehen und damit beweisen: Zusammen haben wir die Macht! Nur zusammen können wir uns wirksam wehren, nur durch die gemeinsame Erfahrung unserer Möglichkeiten können wir einen zukunftsfähigen Gegenentwurf zur herrschenden Misere entwickeln.

Posted in Allgemein | Leave a comment

#N14: Generalstreik europaweit!

Heute, am 14. November 2012 findet in Griechenland, Spanien, Portugal, in Teilen Italiens und Belgiens, auf Malta und auf Zypern ein Generalstreik statt. Die Streikaktionen wenden sich gegen die Maßnahmen der europäischen Troika (Europäische Union, Europäische Zentralbank und Internationaler Währungsfonds), um angeblich die Krise zu überwinden.

Der Forderungskatalog der Troika ist ein Horrorkatalog, der zur Verelendung der Arbeitenden in Südeuropa beitragen wird: Von der Einführung der Sechs-Tage-Woche, 13-Stunden-Arbeitstagen, der Privatisierung der Wasserversorgung ist da die Rede. Wir dürfen uns keine Illusionen machen: Was heute den ArbeiterInnen in Griechenland abverlangt wird, wird morgen auch hier von uns erwartet.

Die organisierten ArbeiterInnen Südeuropas antworten mit einem Generalstreik. Es ist das erste Mal seit der Einführung des 1. Mai als Kampftag für den Acht-Stunden-Tag 1891, dass eine solche Aktion grenzüberschreitend stattfindet. Wir alle sind sozusagen ZeitzeugInnen eines welthistorischen Ereignisses.

Aber was bedeutet das überhaupt: Generalstreik? Ein Generalstreik ist ein allgemeiner Streik, der nicht nur in einer Branche stattfindet, sondern koordiniert in allen Wirtschaftsbereichen. Als solcher wendet er sich auch nicht nur gegen einen Arbeit“geber“, sondern sein Zweck ist die Erfüllung politischer bzw. sozialer Forderungen. Als allgemeiner Streik soll er Druck aufbauen, in dem die Wirtschaft eines ganzen Landes – oder in diesem Fall mehrerer Länder – lahm gelegt wird.

Wir dürfen den südeuropäischen Generalstreik nicht als Wunderwaffe betrachten, durch den nun alles besser wird. Da er auf einen Tag begrenzt ist, ist er nur eine Demonstration dessen, was passieren könnte, wenn wir alle über längere Zeit die Arbeit niederlegen. Insofern ist auch der heutige Generalstreik symbolisch.

Obwohl er diesen Symbolcharakter trägt, wird einigen dennoch unbehaglich: Der Europäische Gewerkschaftsbund unterstützt die Aktionen nur aus einem Grund: Damit die Gewerkschaften Südeuropas bei der Stange bleiben. Die deutschen sozialpartnerschaftlichen Gewerkschaften mögen das Wort „Generalstreik“ schon gar nicht hören – passiert hier doch in fast ganz Südeuropa etwas, das in Deutschland juristisch verpönt ist: Ein Generalstreik wäre höchstens im Rahmen des Widerstandsrechts nach Grundgesetz Art. 20, Abs. 4 legal.

Aber selbst wenn er legal wäre: Im tatsächlichen Falle eines flächendeckenden Streiks, der die Wirtschaft bedroht, würde diese Legalität kaum anerkannt. Und ob legal oder illegal: Momentan fehlt uns schon das nötige Rüstzeug für solcherlei Streikaktionen. Das bedeutet für uns in erster Linie, sich überhaupt erst mal gemeinsam demokratisch als ArbeiterInnen zu organisieren. Bedenken wir noch mal, was wir oben gesagt haben: Die sozialen Zumutungen in Griechenland, Spanien, Portugal … sind nur das Vorspiel zu dem, was auch uns blühen wird. Deswegen unterstützen wir die Streikenden dort, denn letztlich streiken sie auch für uns.

Posted in Medien, Neuigkeiten, Solidaritätskampagnen, Sowieso, Terminhinweise, Texte | Tagged , , , , , | 3 Comments

Neuerscheinung: “Occupy Anarchy!”

Die GenossInnen von der “Infogruppe Bankrott” haben einen Sammelband über die Zusammenhänge der Occupy-Bewegung und Anarchismus rausgebracht.

Erschienen ist der preisgünstige Sammelband (9,80 € für 160 Seiten!) in der Edition Assemblage. Auf dem Kongress “40 Jahre Graswurzelrevolution” wurde das Buch am 08. September in Münster vorgestellt. Der Vortrag wurde mitgeschnitten und ist hier zu sehen:

Posted in Medien, Neuigkeiten | Tagged , , , | 1 Comment

2. Libertäre Medienmesse in Bochum

Hier nochmal der Hinweis auf die 2. Libertäre Medienmesse in Bochum dieses Wochenende!

Es ist wieder soweit. In einem der größten europäischen Ballungsgebiete mit mehr als acht Millionen Menschen, werden vom 24. bis 26. August 2012 libertäre Verlage, Zeitschriften, Radio-, Video- und Internetprojekte ihr Programm vorstellen. Drei Tage Messe, Projektvorstellungen, Lesungen, Kultur, Veranstaltungen, Infos, Leute treffen und Pläne schmieden für eine Welt jenseits von Krise und Ausbeutung. Für all das bot bereits die 1. Libertäre Medienmesse für den deutschsprachigen Raum (Limesse) im September 2010 einen Rahmen. Auf vielfachen Wunsch geht die Limesse nun in die 2. Runde.

 

http://limesse.de/

 

 

 

Posted in Terminhinweise | Leave a comment