Willkommen auf der Homepage der FAU Münsterland!

link-fau-orgWir sind eine lokale Sektion der Freien Arbeiterinnen- und Arbeiter-Union, eines Zusammenschlusses von unabhängigen Basisgewerkschaften, die sich am Konzept des Anarchosyndikalismus orientieren. In Münster sind wir (noch?) eine recht überschaubare Gruppe und arbeiten in ganz unterschiedlichen Branchen. Wir beschäftigen uns aktuell insbesondere mit und in Kollektivbetrieben sowie thematisieren die Mietenproblematik (im Rahmen des Bündnisses “Recht auf Stadt“) und prekäre Arbeitsbedingungen. Wenn Ihr hieran, an basisgewerkschaftlicher Arbeit im Allgemeinen und Möglichkeiten der Gegenwehr gegen Zumutungen in Eurem Job interessiert seid, meldet Euch gerne per Mail oder Facebook und/oder kommt vorbei: Unsere Treffen sind offen und finden am  2. Freitag im Monat um 19 Uhr statt. Veranstaltungshinweise siehe unten oder bei münster alternativ. Mittwoch, 16. März um 21 Uhr Konzert mit unserem Berliner Genossen Paul Geigerzähler!

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Montag 10. März: Lesung “Schwarze Flamme”

Am 10. März gibts eine Lesung mit Andreas Förster, einem der Übersetzer des vieldiskutierten Buches “Schwarze Flamme – Revolutionäre Klassenpolitik im Anarchismus und Syndikalismus”. 20 Uhr im Interkulturellen Zentrum Don Quijote.CC_Walt_Schmidt_SF1_30x45_150_T

“Schwarze Flamme” ist eine Geschichte der Gegenmacht: Lucien van der Walt und Michael Schmidt legen eine umfassende Systematik und internationale Geschichte des Anarchismus und Syndikalismus und eine Auseinandersetzung mit Kernfragen wie Organisierung, Strategie und Taktik vor. Vom 19. Jahrhundert bis zu heutigen antikapitalistischen Bewegungen zeichnen sie anarchistische Traditionen und seine zeitgenössischen Formen nach und untersuchen anarchistische Positionen zu Rasse, Gender, Klasse und Imperialismus. Mit seinem großen Umfang und der internationalen Dimension der Materialsammlung – auch zu Lateinamerika, Asien und Afrika gibt es umfassende Informationen – darf das Buch bereits jetzt als Standardwerk anarchistischer und syndikalistischer Geschichtsschreibung gelten: systematisch, kontrovers und ausgesprochen gut lesbar.

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15.3. Demo in Emsdetten gegen miese Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie

emsdetten

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Donnerstags im Januar…

… sind wir mit einer Party zusammen mit der Gruppe BASTA und einer Filmreihe im Interkulturellen Zentrum Don Quijote am Start:

Do. 2. Januar 2014, Baracke, Scharnhostrstr. 100:

*** FIESTA ZAPATISTA ***  Solidaritäts-Party für die zapatistische Autonomie 19 Uhr: Film- & Infoveranstaltung DER AUFSTAND DER WÜRDE Die zapatistische Bewegung in Chiapas/Mexiko (Dokumentarfilm MEX/BRD 2007, 65 Min., Zwischenzeit e.V.) 21 Uhr: Konzert THEE EVIL BAD (Splatterpunk/Münster) ANTI-STAATIK (Grindcore/Kiel) DANACH: TANZBARES ZWISCHEN LATIN / SKA / KLEZMA VOM PLATTENTELLER  organisiert von: Gruppe B.A.S.T.A. & FAU Münsterland

DonQuino – Der Dokufilmdonnerstag im DonQuijote – immer 20.15 uhr, anschließend Kneipe.

9.1. PUNK als Widerstand Film: “Noise and Resistance” Dokumentation über die europäische Punkrockszene im 21. Jahrhundert, die viel mehr als nur eine musikalische Bewegung ist. 16. 1. WAGEN LEBEN? LEBEN WAGEN! Wagenplätze und Widerstand gegen Gentrifizierung in Freiburg. Filmausschnitte zu den “Schattenparkern” und “Kommando Rhino” 23. 1. DIEFABRIK MACHT KAPUTT Film: “J’ai (très) mal au travail”, französisch mit dt. UT | 85 min | 2007 |  Ein 90minütiger Dokumentarfilm über die moderne Arbeitsorganisation und ihre Gefahren. Humorvoll und ironisch montiert « J’ai (très) mal au travail » Interviews mit den Arbeiter_innen mit Ausschnitten aus Werbeclips und Filmen und erzeugt damit ein allarmierendes Portrait der heutigen Arbeitswelt. 30.1. DER MOND IST NUR DEKO Film: “Die Mondverschwörung”. Eine satirisch-dokumentarische Reise in die Untiefen deutscher Mondverehrung: Der US-amerikanische Reporter Dennis Mascarenas sondiert den breiten Markt an Mondprodukten und lässt in entlarvenden Interviews mit Mondlandbesitzern, UFO-Gläubigen und Vertretern von fragwürdigen esoterischen bis antisemitischen Theorien Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden.

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Solidarität mit den Ford-ArbeiterInnen aus Genk und Köln!

Im Oktober hat die Staatsanwaltschaft Strafbefehle gegen 13 Ford-ArbeiterInnen beantragt, die am 7. November 2012 gegen die Schließung des Ford-Werkes im belgischen Genk protestiert haben.

Die FAU Münsterland erklärt sich solidarisch mit den mutigen ArbeiterInnen von Ford, die aufgrund ihres Arbeitskampfes von der Staatsanwaltschaft kriminalisiert werden. Wir bedauern, dass sie Opfer unverhältnismäßiger Polizeigewalt bei der Demo am 07.11.2012 wurden. Der Ford-Konzern spielt gezielt verschiedene Werke gegeneinander aus und vernichtet Tausende Jobs im Interesse der Profitmaximierung.

Mehr Infos auf der Seite des Solikreises: http://solikreis07nov.wordpress.com/

Mehr Solidarität ist dort natürlich immer willkommen!

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Aktuelles aus der FAU und Münster

Libert_rer_Tach_mit_Krach_PlakatAm 5. Oktober gibt es ein besonderes Event in der Baracke: Sechs Vorträge und drei Bands in schwarz und rot.

Frisch eingetroffen und im Don Quijote sowie bei Fairdruckt käuflich zu erwerben ist der Syndikal 2014 im bewährten Taschenkalenderformat und mit Inhalt. 6,50€.

Und nicht übersehen sollte man diese Neuerscheinung bei der Edition Nautilus:

Lucien van der Walt / Michael Schmidt: Schwarze Flamme
Revolutionäre Klassenpolitik im Anarchismus und Syndikalismus

Aus dem Englischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von
Andreas Förster und Holger Marcks. Diese beiden Herren werden uns voraussichtlich in Kürze besuchen.

syndikal2014_umschlag

 

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Wem gehört die Stadt? – Aktionswoche vom 8. – 14.9.2013

Hohe Mieten werden in vielen Großstädten zum immer größeren Problem für viele Haushalte, gerade Familien und Geringverdienende. Innenstadt können sich viele nicht mehr leisten (mal abgesehen davon, dass Platz für alternative Kultur oder andere Unkonformität dort immer weniger vorgesehen ist). Daher halten wir diese Aktionswoche für wichtig und beteiligen uns daran.

Hier das kurzgefasste Programm:

Sonntag, 20 Uhr, AStA-Wiese, Schlossplatz 1
Filmabend ‚Betongold – Wie die Finanzkrise in mein Wohnzimmer kam.‘ Eine
Dokumentation über den europäischen Immobilienboom und die Unsicherheit
der Betroffenen.

Montag 09.09.

16 Uhr, AStA-Wiese, Schlossplatz 1
DIY-Workshop Stencils
Stencils sind Schablonen für Sprühfarben, mit denen mensch auch ohne
Vorkenntnisse schöne Bilder sprayen kann. Im Workshop üben wir das
Erstellen, Ausschneiden und Anwenden. Bastelmaterial und ein paar Motive
sind vorhanden, können aber auch gerne mitgebracht werden.

18 Uhr, Hörsaal S8 im Schloss:
Zwischen Betongold und Disneyfication: Münster im Spiegel des
alternativen Wohnungsmarktberichts
Analysen zur Lage auf dem Münsteraner Wohnungsmarkt, u.a. zu den Themen:
Ursachen der Mietpreisexplosion, Preisentwicklungsdynamiken bei den
Betriebskosten, Probleme bei der Wohnungssuche, Privatisierung von
Stadtwerken und Wohnungsgesellschaften.

Dienstag 10.09.

15 Uhr, Treffpunkt Bremer Platz, Hinterausgang Bahnhof
Stadtführung zum Thema Immobilienspekulation
Bei einem ca. 1 ½ – stündigen Stadtrundgang wollen wir vor den Gebäuden
verschiedener Immobilienfirmen Halt machen und thematisieren, welche
Rolle sie auf dem Wohnungsmarkt in Münster spielen und wie sie mit
Immobilienspekulationen satte Gewinne erwirtschaften.

18 Uhr, Treffpunkt Rathausinnenhof
Rebellinnen-Stadtführung
Dieser Rundgang begibt sich auf die Spuren von Frauen, die in Münster
politisch aktiv waren (die ersten Stadträtinnen, Mathilda Franziska
Anneke, Ulrike Meinhof, Cécile Lecomte).

20 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus (Friedrichstraße 10)
Das Bündnis Zwangsräumung Verhindern NRW stellt sich vor
Marius Godelet von der Initiative „Zwangsräumung Verhindern NRW“ erzählt
uns von der Arbeitsweise, Philosophie und dem Ausblick des noch jungen
Bündnisses. Mit anschließender Diskussion.

Mittwoch 11.09.

10 Uhr, Treffpunkt vorm Historischen Rathaus
Öffentliche Aktion gegen Wohnungsnot und steigende Mieten.
Bringt Möbel und Essen mit!

16 Uhr Treffpunkt 1: AStA-Wiese, Schlossplatz 1(mit Rädern)
17 Uhr Treffpunkt 2: Sprickmannplatz in Kinderhaus-Brüningheide
Wohnungspolitische Rad- und Stadtteiltour
Münster ist nicht überall schick, auch marode Wohnblöcke wie in der
Brüningheide gehören dazu. Und hier wie dort erzielen Investoren satte
Renditen. Thomas Kollmann vom Begegnungszentrum Sprickmannstraße führt
uns durch die Brüningheide, doch auch auf dem Weg dorthin gibt es
einiges zu erfahren.

20 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus (Friedrichstraße 10)
Die Häuser denen, die drin wohnen!
In Münster gibt es eine lange Tradition von Hausbesetzungen. Ein Rückblick.

Donnerstag 12.09.

16 Uhr, Stadthaus 2 am Ludgeriplatz
Wir treffen uns vor der Abschiebebehörde, um über die rassistische
Praxis des Racial Profilings (besonders in Bahnhöfen) zu informieren.

18 Uhr, Treffpunkt: Museum für Lackkunst, Windthorststraße 26
You’ll never walk alone – Kameraspaziergang
Bei einem Kameraspaziergang durch die Münsteraner Innenstadt wollen wir
aufzeigen, wie auch hier (Kamera-)Überwachung, Sicherheitspolitik und
Gentrifizierung zusammenhängen und unseren Alltag beeinflussen.

20:30 Uhr, Stadthaus 2 am Ludgeriplatz
Filmvorführung „Residenzpflicht“
Im Film kommen Geflüchtete zu Wort, die ihre Situation in der BRD
(Residenzpflicht, unhaltbare Zustände in Unterkünften etc.) beschreiben.
Eine Veranstaltung der Gruppe Grenzfrei.

Freitag 13.09.

12-17 Uhr, Domplatz
Gemeinschaftliches Wohnen in Münster.
Essen und Diskutieren auf dem Domplatz mit dem Arbeitskreis Wohnprojekte.

16 Uhr, Treffpunkt Ludgerikirche (gegenüber von McDonald’s)
Konsumkritische Stadtführung
Was hat unser Konsum mit der Globalisierung zu tun? Welche direkten
Auswirkungen hat unser Kauf- und Konsumverhalten auf die Länder des
Globalen Südens? Der interaktive Stadtrundgang möchte auf diese Themen
aufmerksam machen und zusammen mit den Teilnehmer*Innen
Handlungsalternativen diskutieren. Veranstalter: la tienda e.V.

20 Uhr, Paul-Gerhardt-Haus (Friedrichstraße 10)
Wohnraum als Ware und die Utopie eines selbstbestimmten Wohnens
Wie ist der aktuelle Umgang mit Boden und Wohnraum historisch
entstanden? Welche Auswirkungen hat das auf das Leben und Denken der
Menschen? Wie könnte ein anderes Wohnen aussehen? Veranstalter: IL Münster

Samstag, 14.09. 20 Uhr, Treffpunkt Bremer Platz
Nachttanzdemo
Zum Abschluss der Woche wollen wir die Verhältnisse mit Euch zum Tanzen
bringen.

Permanent

Die gesamte Woche über ab dem 10.09. um 10 Uhr an der Steinfurter Straße
Ecke Ring:
Freiraum-Werkstatt
Wir setzen uns gedanklich und handwerklich mit einer freien Fläche
auseinander – schnapp dein Werkzeug und bau mit! Eine Aktion von und mit
Studierenden der Kunstakademie.
Hier die Ankündigung des Bündnis Recht auf Stadt Münster:

Wir erleben gerade, wie in Münster und vielen anderen Städten in Deutschland die Mietpreise explodieren und für viele Menschen kaum noch bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht. Zugleich verwandelt sich die Stadt immer mehr in ein Unternehmen, das nicht nach sozialen und ökologischen Kriterien, sondern nur noch nach betriebswirtschaftlicehn Gesichtspunkten geführt wird: Gemäß der Logik der Profitmaximierung, zum Wohle anderer Unternehmen und zum Wohler derer, die sich diese Stadt leisten können. Das Resultat sind Zerstörung sozialer Strukturen, Ausgrenzung und der Ausverkauf öffentlicher Güter und Infrastruktur.

Damit wollen wir uns nicht abfinden!

Wir glauben dagegen, dass jede*r unabhängig von Einkommen und sozialer Position ein Recht auf Stadt hat. Wir haben alle das Recht auf bezahlbaren und lebenswerten Wohnraum, auf Beteiligung an städtischen Entscheidungen, auf Zugang zu Mobilität. Weder akzeptieren wir allgegenwärtigen Konsumzwang im öffentlichen Raum noch die damit verbundene Ausgrenzung von Menschen, die sich nicht daran beteiligen wollen oder können. Die Fokussierung auf eine glitzernde Konsumwelt und der Hype um die „Marke Münster“ verdecken, dass von diesen urbanen Verdrängungsprozessen immer mehr gesellschaftliche Gruppen erfasst werden – auch wenn dies weiterhin vorrangig Menschen wie Geflüchtete, prekär Beschäftigte, Arbeitslose … trifft.

Folglich ist es an der Zeit, das Recht auf Stadt wieder offensiv einzufordern und solidarisch für die Wiederaneignung zu streiten. Wie in anderen Städten hat sich dazu auch in Münster ein „Recht auf Stadt“-Bündnis gegründet, das aus prateiunabhängigen Gruppen und Einzelpersonen besteht. Mit einer Aktionswoche Anfang September wollen wir beginnen, konsequent und selbstbewusst in den öffentlichen Diskurs zu intervenieren.

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20. August Filmabend: “1973″

Nun, da die Tage wieder kürzer werden und schon gegen neun die Dämmerung hereinbricht, hoffen wir, Euch mit einem Filmabend locken zu können:

Der Sommer 1973, vor 40 Jahren und gerade fünfe nach dem legendären 1968, war in Deutschland wie in Frankreich eine gerade aus gewerkschaftlicher Sicht ereignisreiche Zeit. Wir zeigen einen ganzen und einen Drittelfilm zu bemerkenswerten Arbeitskämpfen in diesem Jahr:

Zum Einstieg 15 Minuten zum Streik bei Pierburg in Neuss: Im August 1973 fand bei der Automobilzulieferfirma Pierburg-Neuss ein wilder Streik statt, bei dem sich migrantische und einheimische Frauen miteinander solidarisierten. Der Streik war erfolgreich und führte zur Abschaffung der “Leichtlohngruppe II” (4,70 DM pro Stunde), in der nur Frauen beschäftigt waren.

Und danach: Lip – Puisqu’on vous dit que c’est possible !

 posterfranzösisch mit dt. ut. | 43 min | 2013 | hits: 133 – Seit 1973 steht der Firmenname Lip für Arbeiterselbstverwaltung. Aus einem Defensivkampf wird eine trotzige Hoffnung, die der Filmtitel so fasst: “Wir sagen Ihnen doch, dass es möglich ist”! Seit Mitte April 1973 bedrohen Massenentlassungen die Lip-Belegschaft, es kommt zu ersten Demonstrationen. Als am 12. Juni verkündet wird, es gebe keinen Lohn mehr, kommt es zum Bossnapping und zum ersten Einsatz der Sicherheitskräfte – und es kommt zur Beschlagnahme des Uhrenlagers durch die Belegschaft. Auf die riesige Demonstration am 15. Juni folgt am 18. Juni die Besetzung der Fabrik: die Produktion in Eigenregie beginnt. Am 14. August wird die Besetzung von der Polizei gewaltsam beendet, der Kampf ist damit aber noch lange nicht vorbei… Der Film verfolgt die Entwicklung bis Ende August 1973. Über den Fortgang gibt es einige Bücher, unter anderem von Monique Piton, “Anders leben. Chronik eines Arbeitskampes: Lip, Besançon” (Suhrkamp 1976), und von Arno Münster, “Der Kampf bei LIP. Arbeiterselbstverwaltung in Frankreich” (Rotbuch Verlag 1974).

Dienstag 20. August 2013, 20.47 Uhr im Don Quijote, Nieberdingstr. 8

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Donnerstag 18. Juli // 20 Uhr: Nelkenrevolution reloaded?

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Portugal entwickelt sich zu einem Brennpunkt der kapitalistischen Krise in Europa. Sowohl die neoliberale „Krisenbewältigung“ als auch die sozialen Bewegungen gegen diese Politik lassen sich hier exemplarisch aufschlüsseln. Dabei wird auch die autoritäre Wende in der EU sichtbar – und die neuen Möglichkeiten sozialer Opposition jenseits von Parteipolitik und Wahlkämpfen. Hier wollen wir diese Aspekte aus der Perspektive der Menschen in Portugal, die für ein „besseres Leben“ kämpfen, zeigen.

Autoreninfo: Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und Aktivist, u.a. in der Bundeskoordination Internationalismus. Er lebt derzeit in Portugal und begleitet die sozialen Bewegungen vor Ort solidarisch und kritisch und berichtet regelmäßig über die Folgen der Wirtschaftskrise und die Proteste gegen die neoliberale Krisenpolitik.

Die Veranstaltung läuft in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum e.V.  und Edition Assemblage und Unterstützung des AStA der Uni Münster.

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schwarz-rote Neuerscheinung: “Kleine Geschichte der Genossenschaften”

…können wir herzlich empfehlen! Mit extra vielen Katzen, Texten von Frau Metje und Bildern von Herrn Findus. Gibts im Interkulturellen Zentrum Don Quijote und bei Fairdruckt.

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