FAU – wie funktioniert das?

Warum überhaupt eine Gewerkschaft? Was macht die FAU? Warum ist die FAU nicht einfach eine weitere Gewerkschaft? Was macht überhaupt eine syndikalistische Gewerkschaft aus? Wie ist die FAU organisiert?

Auch Leute, die eine anarcho-syndikalistische SchülerInnen-/Studierenden-/Auszubildendengruppe in Münster mitaufbauen möchten, sind sehr willkommen!

Eine andere Gewerkschaft ist nötig und möglich!

Beginn 20 Uhr. Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Scharnhorststr. 57, Münster

 

 

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FAU Münsterland erklärt sich solidarisch mit räumungsbedrohtem Occupy-Camp


Die anarchosyndikalistische Basisgewerkschaft Freie Arbeiterinnen- und Arbeiterunion, Lokalföderation Münsterland, verurteilt die vom Ordnungsamt angekündigte Räumung des Occupy Camps am Servatiplatz.

Sollte das Camp wirklich geräumt werden, ruft die FAU zu gemeinsamen Protestaktionen mit den Besetzerinnen und Besetzern auf. „Das Occupy-Camp am Servatiplatz ist ein sichtbarer Ort des Protests gegen die Auswirkungen der kapitalistischen Zustände und ein Platz der Debatte und der Kommunikation“ so die FAU. „Auch wenn wir Kritikpunkte an einigen Punkten und inhaltlichen Vereinfachungen der Occupy Bewegung haben, erklären wir uns solidarisch mit dem hiesigen Ableger der globalen Protestbewegung. Es gibt keinerlei Notwendigkeit für eine Räumung und dieser Eskalation seitens der Stadt Münster”.

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Info für alle, die gerne mal wieder nach Frankfurt fahren möchten:

Vom 16. bis 19. Mai Europäische Krisenaktionstage gegen das Krisendiktat der Troika in Frankfurt: 16./17.Mai Eroberung der Plätze 18. Mai Blockade von EZB & Finanzzentrum 19. Mai Internationale Demonstration

In Münster mobilisieren folgende Gruppen: iL ( Interventionistische Linke) Münster in Kooperation mit: attac MS, AStA der Uni, Die Linke Münster, Gruppe basta, Integrationsrat, Occupy MS, Rosa Luxemburg Club MS

Infos zu den Aktionen und Kartenverkauf für kollektives Busfahren am Samstag nach Frankfurt gibt es bei folgender Veranstaltung:

3. Mai 2012 19 Uhr, im Schloss (S8) Solidarität statt Krisendiktat! mit Christos Giovanopolos, Aktivist aus Athen, Herausgeber des Buches „Democracy Under Construction: From the Streets to the Squares” und Tomasz Konicz, freier Journalist mit den Schwerpunkten Krisenanalyse und Osteuropa Um der angeblichen Alternativlosigkeit des Spardiktats etwas entgegenzusetzen und darüber zu reden, wie wir solidarisch aktiv werden können, möchten wir folgende Fragen diskutieren: Was ist eigentlich „die Krise“? Was hat die Schuldenkrise mit der Krise des Kapitalismus zu tun? Welche Alternativen gibt es zum Spardiktat der Troika? Welche Rolle spielt „Europa“, welche die deutsche Regierung? Wie sieht es in Griechenland aus? Wer engagiert sich im Widerstand gegen die Sparpolitik, welche Perspektiven haben die Proteste? Und: was können wir tun?

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FAU+ Film: Noise&Resistance

Am 17.4. um 20.o0 zeigen wir  Noise&Resistance, einen Film über die Punkbewegung weltweit: http://www.noise-resistance.de/

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Vorsicht, schwarze Katze!

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DIY-Comicfestival in Münster

Vom 6–8 July 2012 organisieren einige GenossInnen das erste DIY Comic Festival in Münster. Mehr Info: http://comixdiy.blogspot.de/

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Befreiung und soziale Emanzipation – Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus

Buchvorstellung, Vortrag und Diskussion mit dem Autor Roman Danyluk am 20.4.2012 im Don Quijote, Scharnhorstraße 16 in Münster!

Gegen die überholten Vorstellungen der Traditionslinken, sollen die im Buch entwickelten Untersuchungen und Gedankengänge für eine emanzipatorische Bewegung der Selbstaufhebung der Lohnabhängigen auf der Veranstaltung dargelegt werden. Dabei werden die antiautoritäre proletarische Geschichte sowie die antiproduktivistischen Kämpfe in der Vergangenheit und Gegenwart berücksichtigt. Ausgehend von der sozialen Realität in den gegenwärtigen kapitalistischen Klassengesellschaften, soll der Spur der vergangenen selbstorganisierten direkten Aktionen des Proletariats ebenso wie dem Kampf der Lohnabhängigen gegen die Arbeit nachgegangen werden.
Zentrale Begriffe der gesellschaftlichen Entwicklung – etwa Fortschritt, Produktivität, Arbeit – werden einer lebendigen und historischen Klassenanalyse unterzogen und auf emanzipatorische Art und Weise neu bestimmt. Versucht wird eine sozialrevolutionäre Perspektive zur Umwälzung der Klassenverhältnisse im Kapitalismus zu entwickeln.

Beginn: 20 Uhr

Eintritt: frei

Eine Leseprobe

Das Buch
Roman Danyluk
Befreiung und soziale Emanzipation – Rätebewegung, Arbeiterautonomie und Syndikalismus
Edition AV
ISBN 978-3-86841-065-5
352 Seiten, 18 €

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M31 – Von Münster nach Frankfurt – Infoveranstaltung – Busfahrt

M31 – Von Münster nach Frankfurt – Busfahrt (Update: 22.03.)

Samstag, 31. März 2012: Europäischer Aktionstag gegen Kapitalismus – Fahrt zur Demo nach Frankfurt am Main

Wir wollen am 31. März mit dem Bus zur Demo nach Frankfurt fahren und dort gegen die europäische Krisenpolitik protestieren. Es wird von der Gruppe MAGIE und der FAU ein gemeinsamer Bus aus Osnabrück und Münster organisiert, der am selben Abend  nach der Demo zurückfahren wird. Die Tickets kosten 20 Euro, die Abfahrt in Münster ist Samstagmorgen gegen 9 Uhr.

Einige Karten sind noch da: Ihr könnt sie tagsüber im Interkulturellen Zentrum Don Quijote erwerben, oder per mai reservieren unter faums@fau.org!

Mehr Info zum Aktionstag unter http://march31.net/de/  !

Zeitgleich zur Demo in Frankfurt finden antinationale und
sozialrevolutionäre Demonstrationen in Spanien, Griechenland und anderen
europäischen Staaten sowie eine Soli-Asamblea bei Occupy Wall Street statt.

Die Herrschenden in den Mitglieds- und Beitrittsstaaten der EU reagieren auf die Krise des real existierenden Kapitalismus mit mehr “Wettbewerb” und einem brutalen Sparkurs, der nicht nur Griechenland betrifft, sondern als Modell für weitere Staaten dient und sich letztlich auch auf die Staaten Mittel- und Nordeuropas auswirken wird. Für einen Großteil der Bevölkerung bedeutet dies eine zunehmende Verarmung und Verschärfung ihrer Lebensbedingungen:

Soziale Sicherheiten werden gestrichen, öffentliche Güter privatisiert, die Rechte von Lohnabhängigen beschnitten und soziale Kontrollen verschärft. Nach einer aktuellen Studie der Uni Duisburg-Essen arbeiten etwa 23 Prozent der Beschäftigten in Deutschland inzwischen im Niedriglohnsektor und müssen mit weniger als 9 Euro 15 brutto pro Stunde auskommen. Fast 800.000 Vollzeitbeschäftigte erhalten weniger als sechs Euro pro Stunde und kommen damit auf einen monatlichen Verdienst von weniger als 1.000 Euro brutto. Deutschland ist das einzige Land in der EU, in dem der Reallohn in den vergangenen Jahren um 0,8 Prozent gesunken ist.

In Griechenland geben doppelt so viele Familien wie im vorigen Jahr ihre Kinder in SOS-Kinderdörfer, weil sie sie nicht mehr ernähren können.
In Spanien ist jeder zweite Jugendliche bis 25 arbeitslos, in den USA jeder fünfte.

Doch diese Verhältnisse sind von Menschen gemacht und können daher auch von uns verändert werden! Wir wollen uns europaweit organisieren, der Europäische Aktionstag ist ein erster Schritt in diese Richtung.

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Buchvorstellung, Diskussion und Stencilworkshop: “Revolutionäre Frauen”

Dienstag 06.03.2012, 20:00 Uhr, Interkulturelles Zentrum Don Quijote, Scharnhorststr.57

Buchvorstellung
Das Buch „revolutionäre Frauen“ und seiner Entstehungsgeschichte – entstanden aus einem kleinen Fanzine-Projekt, ist das Buch mittlerweile in zwei Sprachen veröffentlicht und in Buchläden auf der ganzen Welt erhältlich.

Diskussion
diskriminierungsfreie Sprache in Übersetzungen – wie können Übersetzer_innen dem Anspruch gerecht werden, geschlechtergerechte, rassismusfreie, … Sprache zu verwenden und dabei nah am Original bleiben? Und was ist Leser_innen eigentlich wichtig(er)?

Stencilworkshop
Im Anschluss werden wir den Ansatz des Queen of the Neighbourhood Collektivs – die Welt mit Bildern von revolutionären Frauen zu verschönern – in die Praxis umsetzen. Bringt euch T-Shirts, Aufnäherstoff, die Tür von eurem Küchenschrank oder was immer ihr verschönern wollt mit!

Veranstalter*innen: edition assemblage, FAU Münsterland, asta fh – Frauenreferat

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Arbeiten in Münsters CallCentern: Alles bleibt wie immer – bloß schlimmer!

Der Name Capital Management Partners GmbH (kurz: CMP) sagt wohl kaum jemandem in Münster etwas. Seit dem 01.01.2012 ist diese Berliner „Beteiligungsfirma“ aber ein „Münsteraner Player“.

Die CMP hat Anfang dieses Jahres die komplette CallCenter-Sparte der Firma D+S europe aufgekauft, mit Ausnahme der ehemaligen Telekom-Callcenter „teldas“: Diese sind wegen der weiterhin garantierten Telekom-Löhne nach Übernahme durch D+S europe unverkäuflich. Konsequenz: Die Schließung zum 30. Juni 2012.

Der Titel „Beteiligungsfirma“ sagt eigentlich schon alles: Bei der CMP handelt es sich um eine der Finanzfirmen, die in einen Geschäftsbereich investieren, in möglichst knapper Zeit möglichst viel Gewinn aus diesem Bereich wringen wollen und sich dann mit einem möglichst gewinnbringenden Verkauf wieder verabschieden. In Deutschland bekannt gewordene Beispiele sind die Übernahme und der versuchte Wiederverkauf des Flughafen-Caterers „Gate Gourmet“ durch die „Texas Pacific Group“ und der stückweise Verkauf der Fahrradbranche der Investmentfirma „Lone Star“. Ersteres Ereignis führte zu einem der längsten Streiks in der deutschen Nachkriegsgeschichte, das zweite zu einer Fabrikbesetzung und der Produktion der „Strike Bikes“.

D+S europe gehörte bereits seit April 2008 im Wesentlichen der britischen Investement-Firma APAX (u.a. beteiligt an den Takko-Modemärkten), die dasselbe Geschäftsmodell verfolgt. Der damalige mehrheitliche Aktienverkauf war aus unternehmerischer Sicht aber durchaus strategisch klug: Es war die Flucht vor der Börse in der beginnenden Wirtschaftskrise. APAX garantierte ein langfristiges Engagement, vorausgesetzt, die Gewinnmargen würden stimmen. Trotz Gewinnzuwachs waren diese natürlich zu gering, APAX kündigte Ende 2010 den Verkauf an.

Praktisch scheint sich also nichts zu ändern. Ein wesentlicher Unterschied ist aber in der Tat, dass die CMP D+S europe von Anfang an lediglich für den gewinnbringenden Weiterverkauf erworben hat. Gewinn lässt sich allerdings in CallCentern nur auf eine einzige Art und Weise erwirtschaften: Durch das Drehen an der Lohnschraube, also entweder durch direkte oder indirekte (Urlaubs- und Pausenreduzierung) Lohnkürzungen oder durch steigenden Leistungsdruck – am besten jedoch durch eine Mischung aus beidem.

Die ersten entsprechenden Maßnahmen wurden in Münster bereits getroffen: Die Löhne sind eingefroren, d.h. Erhöhungen aufgrund der Dauer der Betriebszugehörigkeit sind nicht mehr möglich. Die Urlaubstage wurden auf das gesetzliche Minimum reduziert. Und das waren nur die Maßnahmen für den jetzigen Verkauf – es bleibt abzuwarten, was sich das Unternehmen für die Arbeitenden an den Headsets, in den Teamleitungen etc. noch so überlegt. Eins ist klar: Die Pläne können die Arbeiter_innen nur gemeinsam durchkreuzen.

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